Vietnam ist noch mal ganz anders. Politisch sozialistisch gepraegt mit nur einer kommunistischen Partei !
Im taeglichen Leben spuerren wir aber nur den Turbo Kapitalismus. Die meisten Menschen sind Busy-BUSY und dabei recht hektisch. Fast ueberall "Schlitzohren" ( wir wissen, politisch absolut unkorrekt ) aber so sind sie.
Ein Land, aber gedanklich trennen die Menschen immer noch zwischen Nord und Sued ( pro Amerika oder halt Russland )
So long, mit ein bisschen Biss kann man hier gut reisen und einige lustige Szenen erleben.
Einige sprechen Deutsch, da sie in der DDR waren. Jeder der fuer den Staat arbeitet oder Parkwachter ist, traegt eine Uniform, ungewohnt lustig.
Zum Essen werden wir noch mal getrennt was schreiben oder euch erzaehlen. Man freut sich wenn man keinen Frosch, Hund, Schlange etc. auf den Tisch bekommt, oder Ziegeneierschnapps ins Glas(Schlangenschnapps aufm Fahrrad)
Hier noch unsere Route:
Die Insel, auf die wir gefahren sind, Cat Ba, liegt im Norden von Vietnam in der Halong Bay (da wo James Bond gedreht wurde). Anscheinend eine sehr beliebte Urlaubsinsel der Einheimischen, auf jeden Fall haben wir selten so viele Leute im Wasser und Abends in den Restaurants gesehen :-)(Welcome to CatBa)
(Fisch und Muschelzucht und wer weiss was noch )
Wir hatten ein absolut schoenes 12 $ Zimmer, das teuerste bis jetzt mit Blick auf die Bucht...
Von dort aus sind wir auf eine Bootstour gestartet. Ein nettes Holzboot mit einem absolut symphatischen aelteren Ehepaar - er war der Kapitaen, sie hat gekocht. Zusammen mit einem oesterreichischem und einem englischem Paar hatten wir zwei wunderbare Tage mit kajaken durch Hoehlen, schwimmen vom Boot aus und einer absolut beeindruckenden Landschaft!!
unser Boot( Der Mundschutz ist hier bei den Locals uebrigens ueblich )
Weiter gings nach Ha Noi, der Hauptstadt von Vietnam und der Hauptstadt des Verkehrschaos!!! Millionen von Motos, Bussen, Fahrraedern, Autos, daneben der Markt ueberall wo Platz ist und unzaehlige Garkuechen auf der Strasse - und wir mitten drin! Aber wir haben trotz einer Fahrt auf dem Moto ueberlebt!!
Wegen der Abgase hatte man das Gefuehl, man steht im Nebel.. kein Platz zum Bleiben, geschweige denn zum Leben.
Aber wir waren im Wasserpuppentheater, so was gibt es wohl auch nur hier. Aber da das vietnamesiche Leben sich in grossen Teilen im Wasser abspielt (Reisfelder, Fluesse, Meer, Regen, Tuempel...) passt es auch gut hier her!
Richtung Sueden sind wir dann das erste Mal Nachtbuss gefahren - man hat so eine Art Sitzbett, in dem es sich sogar ganz gut schlafen laesst, vorausgesetzt man ist muede genug und warm angezogen wegen der AirCon. Nach 18 Stunden waren wir endlich am Ziel: Hoi An (Zentralvietnam)
Eine kleines historisches Stadtchen, was mal nicht von den Ami's kaputt gemacht worden ist.
Nett zum verweilen und gezapftes Bier fuer 0,16 Euro :-)
Nun sind wir in Na Trang, das Tauchzentrum in Vietnam. Scheint hier recht nett zu sein und wir checken die naechsten Tage wieder die Unterwasserwelt.