Archiv für den Monat: April 2014

La Paz, die Yungas und Copacaban/Titicacasee

Nachdem es uns recht schnell wieder gut ging, haben wir uns das bolivianische “Valle de la Luna” angeschaut und uns am nächsten Tag in die Chaos-City La Paz gewagt. Die Stadt liegt am Berg auf ca 3800 m und fast alle Straßen haben eine krasse Steigung – teilweise 20 % und mehr – dazu der unglaubliche Verkehr und überall Menschen, Hunde, Verkäufer, Minibusse … Zunächst ging es zu Ernesto, einem halb Bolivianer, halb Schweizer, der eine sehr gut laufende Werkstatt in La Paz hat. Leider hatte er so viel zu tun, dass wir vor Ostern nur selber Hand an Willi legen konnten – Frerk hat uns einen neuen Thermostat eingebaut und noch ein paar Kleinigkeiten am Auto erledigt. Am Karfreitag sind wir, wie tausende Pacenos auch, runter in den Yungas- Dschungel gefahren. Die Straße führt zunächst über einen Pass, der auf 4650 m liegt und anschließend runter auf 1200 m – mal wieder “dicke” Luft atmen! Aus La Paz raus standen wir in dem krassesten Stau, den ich jemals erlebt habe: auf einer normalen Straße fuhren die Autos dreispurig und mit völliger Selbstverständlichkeit im Gegenverkehr, es wurde um jeden Zentimeter gekämpft und gehupt und geflucht, was das Zeug hält. Frerk und Willi haben sich aber sehr gut angepasst :-)

Die Straße führt durch alle Klimazonen und unten herrscht dann tropisches Klima: es wachsen Bananen, Papayas, Kaffe und Coca. Zum Glück gibt es seit ein paar Jahren eine neue asphaltierte Straße. Vor nicht allzu langer Zeit lief der gesamte Verkehr über die sogenannte “Todesstrafe”, aber dazu später mehr. Kurz vor dem Dorf standen wir im nächsten Stau – die Bolivianer haben die merkwürdige Angewohnheit, auf der Straße keinen Zentimeter nachzugeben und blockieren so in kürzester Zeit alle Straßen und Kreuzungen.. Zu unserem Stellplatz führte die “Straße” durch üppige Vegetation. Super steil und sehr matschig, aber dank 4×4 sind wir etwas oberhalb der Stadt angekommen. Anscheinend sind alle katholischen Bolivianer nach Copacabana gefahren und alle die feiern wollten, nach Coroico.  Zumindest war abends auf dem Platz ein riesiges Besäufnis. Wir haben den Abend mit zwei Bolivianern aus La Paz verbracht, einem Musiker und seiner Freundin. Er erzählte uns von einer anderen Idee des Karfreitags: da Gott an diesem Tag gestorben ist und erst am Sonntag wieder aufsteht, gibt es für zwei Tagen niemanden, der die Sünden sieht. Folglich nutzen sie dieses Wochenende, um tierisch Gas zu geben – auch eine interessante Variante des Osterfestes :-)

Den Abend haben wir bei einem Freund von Rene mit dem Präsidenten der Ultras von “The Strongest”, einem Fußballclub aus La Paz und seinen Kumpels verbracht. Es gab viele Getränke und Live-Musik, hauptsächlich die Hymnen des Clubs.

Coroico selbst ist eine kleine, aber nette Stadt mit ein paar Restaurants, die auch etwas anderes als Hühnchen, Reis und Pommes servieren. Ostersonntag haben wir zunächst zu Fuß versucht, die Wasserfälle zu finden, allerdings war der Weg zugewuchert, so dass wir doch die Straße gesucht und ein Taxi genommen haben. Der Wasserfall war zwar sehr schön, aber genau wie die Stadt auch super voll – Semana Santa halt.

Zu Beginn der Woche waren wir zurück in La Paz und am Dienstag hatten wir endlich einen Termin bei Ernesto in der Werkstatt. Willi hat nun neues Öl, zur Kontrolle wurde die Kardanwelle rausgebaut und kontrolliert und der Dieselfilter gesäubert. Wir haben die Zeit für die Besichtigung der Stadt genutzt, außerdem haben wir jetzt neu bezogene Polster.

La Paz ist super voll, so dass wir immer wieder gestaunt haben, dass nicht mehr auf den Straßen passiert. Für Außenstehende folgen die Autos keinen erkennbaren Regeln, außer dass der Stärkere Recht hat. Als Fußgänger muss man entsprechend aufpassen, nicht unter die Räder zu kommen. Neben dem Tourimarkt haben wir uns das kleine, aber schön gestaltete Coca-Museum angeschaut, diverse Plätze und den Hexenmarkt bestaunt (ja, es sind tatsächlich getrocknete Lamaföten, die bringen angeblich Glück beim Neubau eines Hauses!) und eine Mountainbike-Tour gebucht – mit dem Fahrrad die “Ruta del muerte” runter und zurück in die Yungas!

Ruta del Muerto

Letzten Mittwoch ging es früh morgens los. Mit einem chilenischen Pärchen, einem Guide und einem Fahrer fuhren wir zunächst auf den schon erwähnten Pass. Der hing komplett in den Wolken, machte aber nichts, da wir ziemlich gutes Equipment von der Agentur bekommen haben, inklusive Integralhelm und Schienbeinschoner. Der erste Teil der Tour war Highspeed auf Asphalt, so konnten wir uns an die Fahrräder gewöhnen, die mit Scheibenbremsen und doppelter Federung ausgestattet waren. Nach einem kurzen Stück im Auto biegt man dann auf die berühmt berüchtigte Straße ab. Durch einen gesprengten Erdrutsch war die Straße an diesem Tag für Autos gesperrt, wahrscheinlich Glück für uns, da so “nur” die Downhilltouren mit dem Fahrrad auf der Strecke waren. Eine unglaubliche Straße!!! Es herrscht Linksverkehr, damit der Fahrer besser in den Abgrund schauen kann und nicht zu weit rüber fährt, die Straße ist wenn überhaupt einspurig, steinig und durch die vielen Wasserfälle sehr nass und am Rand nicht besonders stabil. Wir sind froh, dass wir mit dem Fahrrad und nicht mit dem Auto unterwegs waren! Da es meistens keine Leitplanken gibt, muss man aufpassen, dass man die Kurven nicht zu schnell nimmt. Trotz des Schotters bekommt man ziemlich viel Geschwindigkeit drauf – was für ein Spaß!! 3300 Höhenmeter downhill, mit Flussdurchquerungen und kaum in die die Pedale treten. Schmutzig, nass und glücklich unten angekommen, gab es eine Dusche, Mittagessen und einen Pool in einem der Hotels, bevor wir mit dem Minibus wieder nach La Paz zurück gefahren sind. Ein weiteres Highlight unserer Reise!!

Am nächsten Tag ging es für uns weiter zu den Ruinen von Tiahuanaco, eine noch nicht ganz ausgegrabene Ruine, eher mittelspannend aber ganz nett. Am Nachmittag haben wir mal wieder eine unserer Abkürzungen genommen und wie immer hat es ziemlich lange gedauert, bis wir wieder auf der Hauptstrecke waren – inklusive Flussdurchquerung und Schotter ohne Ende. Dafür am Rande der Straße viel Dorfleben und tolle Ausblicke auf die Königskordilere am Horizont. An der schmalsten Stelle des Sees fährt eine Autofähre – sehr bolivianisch! Wackelige Planken, ein kleiner Außenborder und ziemlich schaukelig… Nun sind wir in Copacabana am Titicacasee und es ist ziemlich unglaublich, wie riesig der See ist. Über 8000 km2 (dreimal größer als der Bodensee) und wohl bis zu 400 m tief! Gestern sind wir mit dem Boot zur Sonneninsel gefahren, dort sind der Legende nach die Incas entstanden. Das Wetter hat mitgespielt und wir sind über die gesamte bergige Insel gewandert. Man hatte wunderbare Ausblicke auf den Titicacasee und die dahinter liegenden Berge. Da es auf der Insel keine Autos gibt, wird alles auf Eseln transportiert. Was für ein Kontrast zum Autochaos in La Paz!

Heute fahren wir über die peruanische Grenze und werden die nächsten Tage noch am See bleiben. Unser Fazit der letzten Wochen: Bolivien ist ein superschönes und interessantes Reiseland! Wir haben überwiegend nette und ehrliche Menschen getroffen, es ist total vielseitig und man hätte sicherlich noch länger bleiben können. Wir freuen uns jetzt aber auf Peru!!

LaPazbeyond

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erste Eindrücke aus Bolivien !!!

Wir sind nun seit 10 Tagen in Bolivien und haben das Gefühl, schon richtig angekommen zu sein – mit Höhen und Tiefen..  Wir erleben hier jeden Tag abgedrehte Dinge, so dass es sich schon viel länger anfühlt.

Angefangen hat es eigentlich schon direkt nach dem Grenzübergang. Auf einer Straße im Nirgendwo haben wir einen liegengebliebenen PickUp mit zwölf Bolivianern auf der Ladefläche mit Werkzeug ausgeholfen. Da der Keilriemen gerissen war, haben wir vier Trucker eingeladen und mit nach Uyuni genommen – die knapp 400 Kilo waren beim Fahren ordentlich zu merken.

In Uyuni angekommen sind wir erstmal über den Markt geschlendert. Hier wird viel Lamafleisch gegessen und es gibt ziemlich viel Gemüse, was wir noch nie gesehen haben. Abends haben wir für 12 Bolivianos (ca 1,30 €) gegessen. Geschlafen haben wir an einem “Zug-Friedhof” in der Nähe der Stadt. Dort stehen Züge, die teilweise über 100 Jahre alt sind und seit einigen Jahren oder Jahrzehnten nun dort vor sich hin rosten.

Auch in Bolivien treffen wir immer wieder Reisende, mit denen wir Tipps über die Routen, Orte und Schlafplätze austauschen können. So zum Beispiel auch eine französische Familie mit zwei Kindern, die in einem alten Renault-Truck in Kolumbien gestartet sind (www.dacaluf.com). Ende der Reise nicht geplant. Von ihnen kam noch der Tipp, dass wir Willi einölen lassen sollten, bevor wir auf den Salar fahren, damit das Salz nicht direkt an den Lack kommen kann. Letztendlich handelt es sich um Altöl, dass mit einer Druckluftpistole auf den Unterboden gespitzt wird.. Naja, wenn`s hilft :-)

Der Salar war der absolute Hammer!! Es handelt sich um den größten Salzsee der Welt und wir hatten Glück – es hat länger nicht geregnet, so war der Salar weitgehend trocken und wir konnten mit dem eigenen Auto rauffahren, ohne das Gefühl zu haben, dass wir einbrechen könnten. Endloses weites Weiß, ein paar Spuren der Tourenjeeps auf den Hauptrouten und in der Mitte eine Insel mit riesigen Kakteen. Man kann beim Fahren die Augen schließen und wenn man sie wieder öffnet, sieht es immer noch genauso aus. Gut, das wir ein GPS haben, sonst wäre man ziemlich verloren gewesen! Von der Insel hatte man einen wunderbaren Ausblick auf den Salar, dort haben wir außerdem noch zwei sehr lustige Kanadier auf Motorrädern getroffen, die sich sehr über unseren Instantkaffee gefreut haben – manchmal haben wir doch das Gefühl, luxuriös zu reisen :-)

Am zweiten Tag sind wir am Rande des Salars in ein Dorf gefahren, um zu einem weiteren Aussichtspunkt zu wandern – auf 4300 m! Von dort hatten wir einen großartigen Blick über den Salar in die eine Richtung und auf einen beeindruckenden Vulkan in die andere. Auf der Höhe allerdings schon tierisch anstrengend! Damit wir die Höhe besser vertragen (wir sind seit ca drei Wochen auf über 3000 m) haben wir Koka an Bord – als Tee oder kauen, das hilft!

Zurück in Uyuni haben wir Willi als erstes waschen lassen. Nach weiteren Besorgungen am nächsten Tag (das dauert hier alles etwas länger, da es keine Supermärkte gibt, sondern nur kleine Tiendas) fuhren wir Richtung Potosi. Die Straße ist erst letztes Jahr fertig gestellt worden, so dass sie in sehr gutem Zustand ist. Unglaublich schöne Berge, fast kein Verkehr, kleine Dörfer und Lamaherden überall, wunderbar!!

Der Kontrast kam in Potosi. Durch den Silberabbau einst die reichste Stadt der Welt, heute eine chaotische Großstadt in den Bergen auf 4000 m. Nach einiger Suche haben wir ein passendes Hostal mit Parkplatz gefunden. Im “Cerro Rico” (reicher Berg) wird heute noch Zink, Zinn, Blei, das restliche verbliebene Silber und andere gesunde Sachen abgebaut. Wir haben für den folgenden Tag eine Besichtigungstour gebucht – ein sehr eindrückliches und unvergessliches Erlebnis!

Zuerst fuhren wir mit unserem Guide auf den Mercado Minero, wo es alles gibt, was die Mienenarbeiter so brauchen: Koka, Getränke, Alkohol (96°, aber zum Trinken gedacht, wir mussten natürlich auch probieren und sind nicht erblindet!), Zigaretten und Dynamit! Der Guide erzählte uns, dass Potosi der einzige Ort auf der Welt ist, an dem man Dynamit ohne Registrierung kaufen kann – haben wir natürlich gleich gemacht, um sie an die Mineros zu verschenken. Anschließend haben wir Schutzkleidung bekommen und los ging es in den Berg. Bergbau wie vor 200 Jahren. Der Eingang ist 1,50 m hoch und die Lore wird von drei kakokauenden Bolivianern geschoben. Ziemlich unheimlich anzuschauen: kleine, enge Gänge, die mit zweifelhaften Holzstäben abgestützt werden, wenig vertrauenswürdige Seile, an denen wir uns ab- und aufseilten. Zu der wenigen Luft auf 4300 m noch der ganze Staub, das beklemmende Gefühl und die hörbaren TNT Explosionen. Nachdem wir dem Bergteufel Koka, Zigaretten und Alk geopfert haben, saßen wir schlussendlich in einer kleinen Nische mit zwei Mineros, die unser mitgebrachtes TNT gleich für eine Sprengung benutzt haben. Zum Glück haben sie “erst” gezündet, als wir 20 m weit entfernt waren… Was für ein befreiendes Gefühl, nach zwei Stunden das Tageslicht wieder zu sehen!!

Auch wenn das bolivianische Essen uns bisher gut geschmeckt hat, irgend etwas haben wir wohl nicht vertragen… mit etwas Verzögerung haben wir anscheinend dieselbe Sch… zwei Tage fahren mit mehreren Zwangspausen brachten uns nach La Paz ins “Hotel Oberland”, die einen netten Stellplatz und ein sauberes Klo haben. Hier bleiben wir erstmal, bis wir wieder fit sind. Dann werden wir Willi zu einer der besten Werkstätten von Südamerika bringen, um Ölwechsel und einige Kleinigkeiten erledigen zu lassen. Wir werden uns La Paz anschauen und irgendwann weiter Richtung Titicacasee aufbrechen. Immerhin geht es schon wieder so gut, dass wir bloggen können (vielleicht auch Dank des Tipps von Sven und Sonja? Guter Schnaps und Bananen!!), das lässt hoffen :-)

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Desierto de Atacama

Die letzten Tage in der Wüste waren unglaublich beeindruckend. Wir haben so wunderschöne Dinge gesehen, dass wir uns bei den vielen Fotos kaum entscheiden konnten – so sind es sehr viele geworden :-)

Zunächst ging es für uns das erste Mal über 4300 m zur Lagune Mizcanti. Wunderschön mit den beiden Vulkanen im Hintergrund, aber leider durfte man nicht kiten. Zum Schlafen sind wir dann wieder runter auf 3600 m gefahren, um uns langsam zu akklimatisieren. Willi macht die Höhen erstaunlich gut mit, auch wenn er morgens tierisch schwarze Wolken in den Himmel schickt..

Ein weiteres Highlight war die Laguna Cejar. Sie hat einen enorm hohen Salzgehalt, so dass man einfach im Wasser treibt, ohne etwas tun zu müssen.

Über einen Bekannten aus Santiago haben wir Nico kennen gelernt. Er wohnt seit zwei Jahren in einer Oase, 15 km von San Pedro entfernt in einem richtig abgefahrenen Haus! Traditionell aus Lehm und einer Art Reet gebaut, aber in neuem Design. Bei ihm konnten wir eine Nacht stehen und am nächsten Tag haben wir gemeinsam einen Ausflug in die “Cordillera del Sal” gemacht. Die Wüste zeigt sich immer wieder von verschiedenen Seiten, und immer sieht es spektakulär aus!

Nach ein paar Besorgungen in San Pedro ging es für uns langsam weiter Richtung Norden, wo wir zu einem Geheimtipp von Nico gefahren sind: ein kochend heißer Fluss auf 4300 m und niemand da! Wir haben Eier und Teewasser in der Quelle gekocht, Wäsche gewaschen und später im heißen Fluss gebadet. Dafür mussten wir allerdings flussabwärts laufen, bis ein kalter Zufluss kam, es wäre sonst viel zu heiß zum Baden gewesen.

Abends sind wir schon zu den Geysiren “El tatio” gefahren, DEM Ausflugsziel ab San Pedro. Da die Geysire vor Sonnenaufgang am aktivsten und durch die Kälte am besten zu sehen sind, sind wir um 06:00 Uhr aufgestanden und haben uns dieses Naturschauspiel angeschaut. Der gesamte Boden kocht, brodelt und dampft, dazu die wunderschönen Berge im Hintergrund – unglaublich schön!

Weiter nach Norden wollten wir über eine kürzere Straße fahren, um noch zwei Andendörfer anzuschauen. Für uns ist klar, das war die “Ruta del muerte”. Der Steilhang war Immer neben uns, viele Steine, GROßE Steine, Flussdurchquerungen, Willi 4×4, Erdrutsche, steil bergauf bis zu einem Sandrutsch, der einer 2Meter Düne gleichkam und das alles auf 4500 m!! Schade, Willi hat sich wirklich tapfer über alles gekämpft, aber auch nach Buddelei war es einfach zu gefährlich eine schräge Sanddüne auf einem Steilhang zu überwinden. Nach kurzem Zurück konnten wir zum Glück wenden und alles wieder runter fahren. Jetzt verpassen wir zwei Bergdörfer, sind aber wohlauf und Willi auch.

Wir sind happy, dass wir diese wunderschöne Natur bewundern können und unsere Abenteuer immer glimpflich ausgehen.

Wir sind kurz vor der bolivianischen Grenze, morgen geht es für uns nach Bolivien und zum größten Salzsee der Welt, dem Salar de Uyuni!

SanPedroySierra

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